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Ehre und Pflicht

Köln trägt die Würde und die Verpflichtung dieser Einzigartigkeit. In dieser Alleinstellung liegt ein großes Potential verborgen, kostbar wie eine Goldader. Diese Goldader ist aber keinem von Nutzen, solange sie so vergraben bleibt wie bisher. Es gibt Leute, die glauben, dass dieser Schatz, dieses Kapital, leicht gehoben und genutzt werden kann. Wir gehören zu diesen Leuten.

Diese Goldader ist aber keinem von Nutzen, solange sie so vergraben bleibt wie bisher

Wir, die Landesgruppe Rheinland des Allgemeinen Schnauferl-Clubs sind in Köln beheimatet. Gegründet im Jahr 1900 ist er einer der ältesten Automobilclubs Deutschlands. Wir sehen es als unsere selbstverständliche Aufgabe an, Köln an diese einmalige Historie zu erinnern und zu helfen, diesen Schatz zu heben. Wir wollen die Identifikation auf die fast vergessenen Ereignisse richten. Wir glauben an die enorme Stärke dieser unüberbietbaren geschichtlichen Schatzkammer. Köln lebt Kultur. Davon zeugen 28 Museen. Jedoch kein öffentliches Museum, welches sich ausschließlich mit Technik befasst.

Wir, der ASC, wollen Kölns neue Identifikation mit einem beispiellosen Projekt manifestieren, mit etwas in Köln Gewachsenem, mit etwas Eigenständigem. Wir möchten Initiativen bündeln und koordinieren, antreiben, unterstützen und beraten damit er Wirklichkeit werde

Kölner Identität dazu gewinnen

Wir hier in Köln haben kürzlich erst erlebt, wie schnell ein Stück unserer Identität in eine Baugrube abstürzen und damit vernichtet werden kann. Damit ging für Köln ein Stück lebendiger Seele, ein Teil Identifikation mit der Vergangenheit als Lebensbasis verloren.
Könnte die Kölner Geschichte der Motorisierung wiederentdeckt und wiederbelebt werden, ein Stück fundamentaler aber bis heute wenig bewusster Identität, würde dieser Verlust wenigstens teilweise wieder ausgeglichen werden.
Denn die Wiederentdeckung eigener Geschichte ist ein Erinnerungsprozess; Jede Person, jedes Ereignis, auf die sich dieser Entwicklung gründet, fördert eine neue Seite Kölner Identität zu Tage.
Denn Geschichte zu bewahren, heißt Kultur zu bewahren, heißt Identität zu neuem Leben zu erwecken, sich bewusst zu werden, dass die Bewältigung von Lebenskrisen ein Kulturvor-gang ist, das Leben wertvoller zu machen.
Vielleicht gelingt es damit, Werte neu zu kreieren, die verschüttet waren; über einen Otto-Park eine neue Wirtschaftsidentität zu finden, die über Systeme, Religionen und Kulturen hinweg helfen kann, das Menschen unserer Stadt etwas vor Augen zu führen, in dem sich jeder, unabhängig von seiner Herkunft, seiner Bildung seines Alters oder Geschlechtes leicht und freudig wieder finden kann.